Warum Malta so wenig Arbeitslose hat

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Es ist fast schon ein Phänomen: Während in der EU die durchschnittliche Arbeitslosenquote durch die anhaltende Finanzkrise bei knapp 9,6% liegt (wobei Krisenländer wie Spanien mittlerweile wieder gute Erfolge erzielen), hat Malta nahezu konstant 5,5% Arbeitslose. Der Wert ist der drittniedrigste innerhalb der EU, gleich hinter Deutschland und Österreich. Sicherlich nicht unberechtigt stellt sich da die Frage, wie ein Land wie Malta, das nicht auf große Industrieressourcen zurückgreifen kann und bis vor 20 Jahren auch noch nicht EU-Mitglied war, eine solche Beschäftigungsquote erzielen kann. Die Gründe liegen vor allem in einer guten Politik.

Schifffahrtsbranche großer Arbeitgeber in Malta

Zunächst einmal sind nach wie vor viele Malteser in der Schifffahrtsbranche tätig. Ich möchte den Begriff jedoch etwas weiter fassen und hierzu auch die Fischerei zählen, denn auch dort sind viele Malteser beschäftigt. Hier sind konstante oder auch steigende Nachfragen die Regel, schließlich ist beim Inselstaat Malta auf Grund der niedrigen Eigenproduktion von Lebensmitteln immer ein hoher Bedarf an Meerestieren und Meeresfrüchten und darüber hinaus herrscht hier ein großer Wartungsbetrieb für viele Yachten, die in Malta registriert sind.

Regierung in Malta fördert die Glücksspielbranche

Durch gezielte Förderungen versucht die maltesische Regierung zudem, die Bevölkerung in die aufstrebenden Wirtschaftszweige Maltas zu integrieren. Bestes Beispiel ist an dieser Stelle die Glücksspielbranche, die in Malta dank attraktiver Onlineglücksspielregularien und Onlineglücksspiellizenzen ohnehin seit Jahren wächst und gedeiht. Dass hier ein Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften entsteht, ist selbsterklärend. Daher hat die maltesische Regierung eine Akademie für Glücksspiel ins Leben gerufen, in der man die nötigen Qualifikationen erlernen kann.

Maltas Arbeitslosenquote ist im Vergleich zu großen Teilen der EU äußerst niedrig. Der Weg, auch die Bevölkerung in die aufstrebenden Märkte wie Glücksspiel zu integrieren, hat sich als richtig herausgestellt. Darüber hinaus hat sich die maltesische Wirtschaft (und damit ihre Arbeitslosenzahlen) als äußerst krisensicher herausgestellt, von kleinen Schwankungen mal abgesehen. Sichere Arbeitsplätze, hohe Beschäftigung und trotzdem noch einige freie Stellen? Herzlich willkommen in Malta.

2 Kommentare

  1. wc deckel 13. Dezember 2016
    • Philipp Sauerborn 13. Dezember 2016

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