Warum Malta kein klassisches Offshore-Land ist

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Die meisten Menschen, die den Begriff Offshore-Firma hören, verbinden damit automatisch dubiose Geschäftspraktiken und das Verstecken von großen Geldsumme in ferngelegenen Karibikinseln. Laut Definition ist ein Offshore-Finanzplatz ein Staat mit ausgeprägtem Bankgeheimnis, lukrativen Steuersituationen und großzügiger Finanzaufsicht. Zwar entspricht Malta nur zum Teil dieser Definition, dennoch wird es in Expertenkreisen durchaus zu den Offshore-Staaten gezählt. Dennoch gilt dies nur eingeschränkt. Wir, die Experten der Kanzlei Dr. Werner & Partner erklären warum.

In Malta kann man legal Steuern sparen

Klar ist: Mit den im Sprachgebrauch bekannten Offshore-Ländern wie die Cayman-Islands hat Malta nur wenig gemein. Zwar will ich nicht grundsätzlich unterstellen, dass in den Cayman-Islands nur Steuern hinterzogen werden, der allgemeine Eindruck ist häufig jedoch nicht ganz falsch. Und auch möchte ich klarstellen: es ist durchaus möglich, mit einer Firma in Malta durch findige Firmenstrukturen auf illegalem Wege die Steuerlast zu senken, wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner möchten uns jedoch ganz klar von solchen Praktiken distanzieren. Die Tatsache, dass es durchaus Unternehmen gibt, die die Möglichkeiten Maltas illegal nutzen, führt genau dazu, dass Offshore-Länder so einen schlechten Ruf haben. Gerade bei einem Umzug nach Malta kann aber die Steuerlast durch eine Offshore-Firma ganz legal und nachhaltig verringert werden.

Finanzabkommen sorgt für mehr Transparenz

Aktuelle Entwicklungen in der Politik werden zukünftig zudem das Missbrauchen von steuerfreundlichen Gesetzen zunehmend erschweren. In einem neuen Abkommen haben sich nämlich 51 Staaten darauf geeinigt, Kontodaten wie Salden, Dividenden und Erträge aus Aktienverkäufe von Privatpersonen untereinander auszutauschen, um Steuerhinterzieher leichter ausfindig zu machen. Das Abkommen, das für deutlich mehr Transparenz sorgen wird, wird 2016 in Kraft treten.

Wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner begrüßen diesen Schritt ausdrücklich, da, wie bereits erwähnt, Länder wie Malta mit Offshore-Firmen zu lange falsch und illegal genutzt wurden. Eine legale Ausgestaltung von Firmenstrukturen zur Steueroptimierung ist auch so möglich und kann im Idealfall eine effektive Steuerlast von 5,4% bedeuten. Wie dies möglich ist, können Sie in diesem Beitrag lesen (Malta Limited: Legal im Ausland Steuern sparen) oder alternativ auch in einem persönlichen Gespräch mit mir erfahren. Sie können mich hierfür gerne kontaktieren.

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