Vallettas Weg zu Europas Kulturhauptstadt 2018

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Es ist eine große Ehre, die Malta 2018 zu Teil wird: Valletta wird Europas Kulturhauptstadt. Der Titel, den die deutsche Stadt Essen 2010 innehatte, wird von der EU vergeben und soll den internationalen kulturellen Austausch fördern. Die Planungen für das Jahr laufen bereits auf Hochtouren und die eigens für Valletta 2018 gegründete Stiftung sieht erste Fortschritte.

Den Titel Europäische Kulturhauptstadt gibt es seit 1985

Der Titel Europäische Kulturhauptstadt oder European Capital of Culture, wie er auf Englisch heißt, wird seit 1985 vergeben, damals noch unter dem Namen Kulturstadt Europas. Im ersten Jahr wurde Athen auserwählt, was auf Grund der unbestreitbar großen kulturellen Vielfalt im klassischen Sinne nachvollziehbar ist. 1999 erfuhr das System eine kleine Revolution, als zum einen der Titel in Kulturhauptstadt Europas geändert wurde und zudem beschlossen wurde, dass mehrere Städte den Titel erhalten können. In den Jahren 1999 und 2000 waren es dann auch insgesamt zehn, ehe man zum heutigen System kam, bei dem in der Regel zwei Städte pro Jahr auserwählt werden.

Kapazitäten werden für Valletta 2018 kontinuierlich ausgebaut

Neben Leeuwarden in den Niederlanden ist 2018 also Valletta Kulturhauptstadt Europas. Die Valletta 2018 Foundation, die die Organisation der Veranstaltungen übernimmt, hat bisher einiges umgesetzt, um für ein kulturelles Jahr ohne Probleme zu sorgen. So wurden und werden beispielsweise die Kapazitäten in Malta vergrößert, um sicherstellen zu können, dass alle Besucher untergebracht werden können. Zwar bietet Malta auf Grund seines riesigen Tourismussektors ohnehin eine erstaunlich große Kapazität, dennoch will man lieber auf Nummer sicher gehen. Jason Micallef, Vorsitzender der Stiftung, äußerte sich zu den jüngsten Entwicklungen:

In der Tat ist Valletta eine einzigartige Stadt in der der Wandel sichtbar ist. Das macht sich im kulturellen Sektor in Bezug auf infrastrukturelle Investition sowie im Ausbau von Kapazitäten bemerkbar. Valletta ruht nicht mehr, sondern entwickelt sich zu einer Stadt in der die kreative Energie fließen kann.

Bis 2018 ist es noch eine Zeit hin, dennoch laufen die Planungen für das Programm auf Hochtouren. Ziel ist es, ein besonders vielfältiges Programm zu schaffen, das sich besonders um vier Schwerpunkte dreht: Generationen, Wege, Städte und Inseln, welche mediterrane und europäische Inhalte verknüpfen sollen.

Wie das Programm im Detail aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Angesichts der Zeit, die noch bleibt, wird dies aber sicherlich niemand verübeln.

 

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