Stresstest der EZB: Maltas Banken mit gutem Ergebnis

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Es war der von vielen herbeigesehnte und ebenso von vielen gefürchtete Paukenschlag: die EZB veröffentlichte das Ergebnis des Stresstests. 25 Banken innerhalb der EU haben den von der EZB angesetzten Finanzcheck nicht bestanden. Der Test, der die Stabilität der Banken in Krisenzeiten testen sollte, wurde durchgeführt, um den Steuerzahler vor den horrenden Kosten einer Bankenpleite zu schützen. Malta fuhr bei dem Test ein gutes Ergebnis ein. Das negative Ergebnis eines anderen Staates könnte dem Land zudem einen nicht zu unterschätzenden Schub geben.

EZB Stresstest überprüft Stabilität der Banken in Krisenzeiten

Die Bankenprüfung wurde in zwei Phasen eingeteilt. In der ersten Phase wurden die Daten von 128 Banken überprüft. Dabei wurden die Bilanzen der Geldhäuser geprüft und zudem wurde versucht einzuschätzen, ob Kredite und Wertpapiere mit realem Wert in den Bilanzen angegeben wurden. Mit der zweiten Phase begann dann der eigentliche Test: durch das Durchspielen von zwei Szenarien wurde die Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit der Banken überprüft. Das erste Szenario, dem Basisszenario, behandelte eine positive Wirtschaftsentwicklung, so wie sie von Experten und Behörden aktuell erwartet wird. Das zweite Szenario, das adverse Szenario, befasste sich mit einer erneuten Krise, also steigenden Arbeitslosenzahlen, Rezession und Absturz von Aktienkursen.

25 Banken bestehen Stresstest nicht – Maltas Banken ohne Probleme

25 Banken haben diesen Test nicht bestanden. Sie wären im Falle des Eintretens des adversen Szenarios stark gefährdet. Besonders gravierend ist die Lage in Italien: neun Banken gelten dort nicht als krisensicher. Ebenfalls schwarzes Schaf: Zypern. Das Land, das ebenfalls mit Steuervorteilen lockt, gibt damit in Relation zur Einwohnerzahl das schlechteste Bild ab. Im Zusammenhang mit Maltas weißer Weste ist dieses Ergebnis für uns von der Kanzlei Dr. Werner & Partner wenig überraschend.

Unterschied zwischen Malta und Zypern wurde erneut verdeutlicht

Immer wieder wird Malta mit Zypern verglichen und in Gesprächen mit Mandanten oder Interessenten des Malta Modells fällt häufig die Frage, was der Unterschied zwischen den Ländern sei. In der Tat sind diese sich auf den ersten Blick sehr ähnlich: Beide sind sehr klein, beide haben begrenzte wirtschaftliche Möglichkeiten, beide locken Investoren mit Steuervorteilen. Doch der Stresstest unterstreicht einmal mehr den wesentlichen Unterschied zwischen den Ländern: Die Seriosität. Während in Zypern häufig negative Schlagzeilen gemacht und nicht selten zurecht der Begriff der Steuerhinterziehung in den Mund genommen wurde, wurde in Malta seriös gearbeitet und mit wirtschaftlich Nachhaltigen Wegen das Land für Investoren attraktiv gemacht. Wer jetzt immer noch Zypern Malta vorzieht, der sollte sich nicht wundern, eines Tages mit leeren Händen da zu stehen. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, sollte sich mit der Steueroptimierung in dem nun erneut bewährten Malta auseinandersetzen. Wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner beraten Sie diesbezüglich gerne.

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