Pass in Malta kaufen: Staat wirbt

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Lange Zeit war es etwas ruhig geworden um das Individual Investor Programme – der Möglichkeit einen maltesischen Pass zu kaufen und durch finanzielle Mittel zum EU-Bürger zu werden. Das Programm, welches sowohl Lob als auch Kritik einstecken musste, soll ab sofort im Ausland beworben werden und dies von höchster Stelle persönlich. Auch wurde dargelegt, wie das Geld, ein dreistelliger Millionenbetrag, aufgeteilt wird. Der ein oder andere Kritiker wird nun eventuell verstummen.

Mit dem Individual Investor Programme Pass in Malta kaufen

Ohne genau auf das Thema eingehen zu wollen (hierfür können Sie folgenden Beitrag lesen: Individual Investor Programme Malta: Nur Schattenseiten?), möchte ich kurz darlegen, wie man einen maltesischen Pass kaufen kann und was die Voraussetzungen für das Individual Investor Programme, wie die Maßnahme offiziell heißt, sind.

IIP: Pass aus Malta lockt Investoren an

Sich einen Pass zu kaufen, das hört sich zunächst nach dubiosen Machenschaften in dunklen Ecken an. Anders in Malta. Hier kann man – ganz egal – die maltesische Staatsbürgerschaft erwerben, was besonders für Nicht-EU-Bürger interessant ist. Für eine Gebühr in Höhe von 650 000€, sowie weiteren Verpflichtungen in Höhe von 500 000€, wird einem der Pass ausgehändigt, jedoch nur nachdem streng durchleuchtet wurde, so heißt es zumindest. Ziel ist es, vermögende Investoren aus dem Ausland nach Malta zu bringen, ein Modell, dass wir auch bei dem Malta Limited Modell vorfinden.

Joseph Mouscat hält Vorträge auf der ganzen Welt

Hauptpartner bei der – wenn man es so nennen darf – Vermarktung des Ganzen ist die Kanzlei Henley & Partners. Zwar wich man nach Druck von der Opposition davon ab, der Kanzlei das alleinige Vertriebsrecht zuzuteilen, ein Großteil der Bewerber wird aber heute über das genannte Unternehmen abgewickelt, welches, um den Verkauf zu vermarkten, international Konferenzen veranstaltet. Interessanter Fakt: In London, New York, Singapur und Miami war es Joseph Mouscat, Maltas Premierminister, höchstpersönlich, der den Vortrag hielt und sicherlich den ein oder anderen Interessenten überzeugt hat.

Auch wohin das Geld der mittlerweile knapp 400 Bewerber fließt, wurde nun mitgeteilt. Bisher war lediglich gesagt worden, dass es nicht der Bereicherung der Staatskassen diene, sondern es für Sozialpolitik ausgegeben werden sollte – und so scheint es auch zu sein: 4% der 650 000€ pro Bewerber gehen an die beratende Agentur, 6% an die staatlichen Behörden, die sich mit der Thematik auseinandersetzen und die restlichen 90% werden in einen unabhängigen Fond eingezahlt, den National Social and Development Fund., eingezahlt. Es ist natürlich klar, dass dadurch die eigene Belastung aus dem Sozialsystem niedriger wird, entscheidend sollte jedoch sein, DASS der Sozial und – Entwicklungssektor unterstützt wird.

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