Onlineglücksspiellizenz aus dem Ausland: Malta beliebt

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Es ist ein äußerst aufstrebender Markt: Das Jahrtausende alte Glücksspiel. Mit einem Zwinkern sage ich, dass sich zugegebenermaßen die Form der Spiele und des Angebots im Laufe der Menschheitsgeschichte ein wenig verändert haben, der Antrieb der Menschen wird sich allerdings kaum verändert haben. Zunehmend in den Fokus gerückt ist besonders das Glücksspiel im Internet. Und hierbei spielt Malta eine immer größere Rolle.

Deutsche geben 2013 17 Milliarden Euro in Internetcasinos aus

In Deutschland beispielsweise war zu beobachten, dass Internetcasinos 2013 17 Milliarden Euro umsetzten, was den Wert von 2011 um ein zweifaches überstieg. Der Gesamtumsatz betrug in Deutschland 70 Milliarden Euro, auf einen Bundesbürger umgerechnet sind das knapp 900€ pro Jahr – eine Summe, die man so wahrscheinlich nicht erwartet hätte. Es ist anzunehmen, dass die Summe im Jahr 2014 noch einmal kräftig angestiegen ist.

Geld aus Onlineglücksspiel landet in der Regel im Ausland – auch in Malta

25% des Geldes, das die Deutschen beim Glücksspiel setzen, landet also bei Internetcasinos beziehungsweise Onlineglücksspielbetreibern – und damit außerhalb Deutschlands. Onlineglücksspiel darf in Deutschland nämlich angesichts des Glücksspielstaatsvertrages nicht angeboten werden*. Die Angebote von Tipico, Bwin und Co kommen alle aus dem Ausland, häufig aus Malta. Tipico hat hier sogar seinen Hauptsitz.

Glücksspiellizenzen aus Malta werden immer beliebter

Dass sich mehr und mehr Glücksspielbetreiber auf Malta ansiedeln ist natürlich zum einen der restriktiven Gesetzgebung im Ausland geschuldet, zum anderen aber auch auf die Attraktivität Maltas für Unternehmen zurückzuführen. Wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner konnten im laufenden Jahr feststellen, dass Malta bei Glücksspielbetreibern deutlich an Beliebtheit gewonnen hat. Die Auflagen, um eine Onlineglücksspiellizenz (beziehungsweise eine Glücksspiellizenz allgemein) zu erhalten, sind längst nicht so hoch wie in anderen Ländern (natürlich wird die Vergabe auch in Malta reguliert und gewisse Schutzmechanismen beispielsweise gegen Spielsucht müssen auch hier eingebaut werden). Darüber hinaus sind sowohl die Antrags- als auch die laufenden Kosten für eine Glücksspiellizenz aus Malta relativ niedrig. Kombiniert mit einer Malta Limited, mit der ausländische Gesellschafter die Effektivbesteuerung für Ihr Unternehmen auf bis zu 5,4% senken können, ist das Paket Malta durch und durch attraktiv – was sich bei der steigenden Anzahl an Gründungen pro Jahr zeigt.

*Ausgenommen ist hier Schleswig-Holstein, in dem seit Ende 2012 12 Online-Casinos betrieben werden dürfen.

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