Neues Finanzabkommen: Das Ende des Malta Limited Modells?

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Das neue Finanzabkommen zwischen 51 Staaten ist eines von neuer Dimension: Ab 2016 sollen automatisiert Finanzdaten wie Kontostände, Dividenden, Zinsen oder Erträge aus Aktienverkäufen zwischen den Staaten ausgetauscht werden, sofern der Kontoinhaber nicht im Land des Kontos wohnhaft ist. Was zunächst nach einer Abschaffung des Bankgeheimnisses klingt, soll in erster Linie Steuersünder im Ausland ausfindig machen. Geld zu tausenden im Ausland zu bunkern und damit Steuern zu sparen – ohne es dem Finanzamt zu melden –  ist damit nämlich nicht mehr ohne weiteres möglich. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob das Steuersparen mit einer Malta Limited, für das Malta mittlerweile bekannt ist, damit ein Ende findet.

Finanzabkommen zielt hauptsächlich auf Privatpersonen

Diese Frage kann schlicht mit „Nein“ beantwortet werden. Das Finanzabkommen zielt nämlich auf ganz andere Personen ab. Auf Personen, die illegal Geld im Ausland lagern um am Wohnort einer großen Steuerbelastung aus dem Weg zu gehen. Wie diese Aussage schon erahnen lässt, ist das Abkommen damit hauptsächlich auf Privatpersonen ausgerichtet. Zwar können auch Geschäftskonten überprüft werden, dies gilt aber nur, wenn diese in einem direkten Zusammenhang mit einer natürlichen Person stehen.

Unternehmen können mit Malta Limited legal Steuern sparen

Und da wird schon deutlich, dass man ohne Probleme weiterhin in Malta Steuern sparen kann. Dies ist in Malta nämlich auf völlig legalem Wege möglich. Daher begrüßen wir, die Kanzlei Dr. Werner & Partner, den Schritt zu mehr Transparenz bei internationalen Finanzgeschäften. Da wir bei unseren Gründungen größten Wert auf legale Mittel setzen, müssen unsere Mandanten auch nichts befürchten. Das trifft sowohl auf die Steueroptimierung für Unternehmen mit dem Malta Limited Modell beziehungsweise dem Malta Holding Modell zu, als auch für Privatpersonen, die in Malta mit dem Global Residence Programme ihren Einkommenssatz auf 15% senken.

Das neue Finanzabkommen, das in Berlin geschlossen wurde, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Ruf vieler Länder wurde durch illegale Konstrukte zu sehr beschädigt. Außerdem erscheint mir bei den Möglichkeiten, die in Malta nun schon seit mehreren Jahren bestehen, ein illegaler Weg zur Steueroptimierung überflüssig.

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