Neues Casino in Malta: Streit um Vergabe

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Malta – das Casino-Land. Diesen Eindruck kann man zumindest gewinnen, wenn man sich Maltas aktuelle Wirtschaftsleistung ansieht. Dort fällt auf, dass das Land mehr als 12% seiner wirtschaftlichen Leistung aus Glücksspiel bezieht. Interessant hierbei jedoch: Auf Malta gibt es an sich nur drei Casinos. Und beim Vergabeverfahren für ein viertes Casinos kam es nun zu großen Streitereien.

Malta wegen Onlineglücksspiellizenzen und niedrigen Steuern beliebt bei Casinobetreibern

Das Malta sehr vom Glücksspiel profitiert, liegt vor allem an den liberalen Gesetzen. So ist das Land bei Unternehmen sehr beliebt, weil es bei der Vergabe von Onlineglücksspiellizenzen keine extremen Auflagen setzt und zudem die Besteuerung für Unternehmen in Malta besonders günstig sein kann. Doch auch bei den lokalen Casinos kann sich Malta sehen lassen. Besonders das Dragonara Casino macht viel her und hat schon viele Touristen auf Malta Abende lang beschäftigt. Ein weiteres Casino soll nun auf die Insel folgen, doch ein Bewerber fühlt sich hintergangen.

Dragonara Gaming Limited äußert Betrugsvorwürfe bei Lizenzvergabe

Den Zuschlag bekommen hat nämlich Eden Leisure. Die Firma erhielt den Vorzug vor dem Betreiber der Dragonara Casinos, die Dragonara Gaming Limited. Nun zum eigentlichen Problem: Die Dragonara Gaming Limited wirft dem entscheidenden Komitee Befangenheit vor und fühlt sich systematisch hintergangen. Auf den ersten Blick scheint dies möglich, da die Dragonara knapp drei Mal so viel Geld bot, wie Eden Leisure. Vor allem Maltas Wirtschaftsminister, Christian Cardona, wird dabei die Bevorzugung von Eden Leisure vorgeworfen.

Dieser Fall soll nun vor Gericht geprüft werden, denn die Dragonara Gaming Limited hat Anzeige erstattet. Angesichts des großen Marktes auf der Insel ist natürlich verständlich, dass niemand sich ein Geschäft entgehen lassen will, meiner Meinung nach ist es aber eher die Konkurrenz, die die Dragonara Gaming Limited befürchtet. Es wird sich zeigen, ob das Komitee seine Entscheidung widerrufen wird. Die Zusammenhänge scheinen etwas mysteriös, zumal einige Komiteemitglieder Teilhaber von Konkurrenten des Dragonara „Imperiums“ sind. Daher ist es meiner Meinung nach nicht ausgeschlossen, dass hier etwas gemauschelt wurde und nicht alles mit rechten Dingen zuging. Wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner werden den Fall weiter beobachten.

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