Nach dem Fall Uli Hoeneß: Mehr Selbstanzeigen in Deutschland

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Der Steuerskandal um Uli Hoeneß schlug vergangenes und dieses Jahr hohe Wellen. Hoeneß, nach Steuerhinterziehung von mehr als 27 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, verbüßt seine Haftstrafe derzeit in der Justizvollzugsanstalt Landsberg. Und die mediale Hetzjagd auf den Unternehmer und ehemaligen Fußballkönig zeigt Wirkung: Die Zahl der Selbstanzeigen explodierte regelrecht und lag in Nordrhein-Westfalen beispielsweise 300% über der Norm. Die Frage, die sich dabei immer wieder stellt: Gibt es nicht andere, legale Möglichkeiten, seine Steuerlast zu senken?

Zahl der Selbstanzeigen verdreifacht sich in Nordrhein-Westfalen

27 200 000€ (beziehungsweise 28 500 000€ inkl. Solidaritätszuschlag) – was für eine Summe. Diese Summe hat Uli Hoeneß durch riskante Spekulationen hinterzogen. Seine Selbstanzeige hatte nicht mehr geholfen, da das Gericht der Meinung war, wesentliche Bestandteile seiner Schuld würden fehlen, was dazu führte, dass Hoeneß nun im Gefängnis sitzt. 4 591 Menschen wollten diesem Schicksal entgehen – alleine in Nordrhein-Westfalen. Das sind knapp drei Mal so viele, wie im Vorjahreszeitraum, die das Landesfinanzministerium NRW aus Düsseldorf mitteilte. Sehr zur Freude des Landes, haben die 16 511 Selbstanzeiger seit 2010 dem Land rund eine Milliarde Euro mehr beschert.

Malta Limited und Global Residence Programme als legale Alternativen

Jedoch muss es nach Meinung der Kanzlei Dr. Werner & Partner gar nicht so weit kommen. Die Möglichkeiten in Malta reichen zugegebenermaßen nicht an das illegale 0% Niveau durch Steuerhinterziehung heran. Auf legalem Wege den Steuersatz für Unternehme n dank Malta Limited auf bis zu 5,2% beziehungsweise auf 15% für angestellte Privatpersonen durch das Global Residence Programme zu senken, klingt allerdings auch attraktiv. Der Steuersatz bei einer Malta Limited kommt durch eine 6/7 Erstattung der gezahlten Körperschaftssteuer zu Stande. Beim Global Residence Programme handelt es sich um einen reduzierten Einkommenssteuersatz. Ohne jetzt genau auf die einzelnen Möglichkeiten eingehen zu wollen (lesen Sie hier zur Malta Limited oder hier zum Global Residence Programme), kann ich nur empfehlen, sich darüber Gedanken zu machen. Sollten sich dabei Fragen ergeben, beraten wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner Sie gerne dabei.

Titelbild: Tim Reckmann  / pixelio.de

 

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