Maltas Zukunftspläne: Umweltfreundlicher und erfolgreicher

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Die Möglichkeiten, die ein kleiner Inselstaat wie Malta hat, sind relativ begrenzt. Mangelnde Rohstoffe erschweren die Bedingungen für einen großen Industriesektor und sind Rohstoffe vorhanden, bleibt, wie das Beispiel Nauru zeigt, am Ende nur wenig von altem Reichtum. Um zukunftssicher auftreten zu können, hat die Regierung um Joseph Muscat daher öffentlich Ziele aufgerufen, die das Land mittelfristig erreichen soll. Im Zentrum der Planung steht dabei die Wirtschaft Maltas.

Malta soll zu Finanz- und Dienstleistungszentrum in Europa werden

Das wohl ambitionierteste Ziel ist, den Finanzsektor des Landes soweit aufzubauen und zu fördern, dass dieser mit den größten in Europa mithalten kann. Dafür wurde es ausländischen Investoren durch Steuervorteile schmackhaft gemacht, in Malta zu investieren. Und in der Tat: Mittlerweile verwalten 77 Investmentbanker über 22 Milliarden Euro von Malta aus, Tendenz steigend.

Malta soll größtes Glücksspielland in Europa werden

Dass Malta ein Ziel von renommierten Glücksspielanbietern ist, zeigt nicht erst das Beispiel Tipico. Glücksspiel wird für das Land immer bedeutender und macht mittlerweile knapp 12% des Bruttoinlandsproduktes aus. Durch die attraktive Besteuerung von Unternehmen mit ausländischen Shareholdern nach dem Malta Limited Modell sowie vergleichsweise niedrige Steuern (zum Beispiel Sportwetten: 0,5% Steuern pro Wette in Malta im Vergleich zu 5% Steuern pro Wette in Deutschland) machen das anbieten, besonders von Online-Glücksspiel, von Malta aus sehr attraktiv.

40% weniger CO2 Ausstoß bis 2020

Bei allem wirtschaftlichem Bestreben, wird die Natur nicht außer Acht gelassen. Zwar ist Malta auf Grund seines großes Dienstleistungssektors ohnehin nicht gefährdet, zu den großen Umweltverschmutzern zu zählen, doch beim Thema Energie setzte man bislang hauptsächlich auf Fossile Brennstoffe. Durch großzügige Subventionierung von Solarenergie soll der CO2 Ausstoß im Vergleich zum Jahr 1990 um knapp 40% sinken – bis 2020. Bislang liegt der CO2 Ausstoß jedoch noch über dem Level von 1990. Ein kleiner Trost: Trotz eines BIP-Wachstums von 260% ist der CO2 Ausstoß pro Einheit BIP um 55% gesunken.

Titelbild: Marianne J./pixelio.de

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