Maltas wirtschaftliche Situation: eine Bestandsaufnahme

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„Wir befinden uns im Jahr 2016 und in ganz Europa lahmt die Wirtschaft. Ganz Europa? Nein! Ein von fleißigen Maltesern bewohntes Land hört nicht auf, weiter erfolgreich zu sein.“

So könnte ein Buch über das Erfolgsgeheimnis der Malteser beginnen. Was ich nun etwas überspitzt und in Anlehnung an Goscinnys Asterix & Obelix ausgedrückt habe, stimmt zumindest zum Teil. Wie ich vor kurzem geschrieben hatte (siehe: EU-Prognosen: Malta weiter mit Wirtschaftswachstum), sind Maltas wirtschaftliche Aussichten für die kommenden Jahre durchweg positiv, während andere Länder in der EU gegen die Rezession kämpfen müssen. Einige Leser haben mich nach dem genannten Beitrag gefragt, wie es Maltas Wirtschaft aktuell geht, was ich in diesem Beitrag klären möchte.

Malta 2014 mit Wachstum beim BIP und im Einzelhandel

Würde man Maltas Situation allein anhand des BIP-Wachstums bewerten, so könnte man schnell ein äußerst positives Fazit ziehen. Das Wachstum liegt bei drei Prozent damit weit über EU-Durchschnitt. In der ersten Hälfte des Jahres lag es sogar bei 3,2%, was die EU-Kommission in ihrem Herbst-Bericht vor allem auf große Investitionen sowie das Ausgabeverhalten der Malteser zurückführt. Der Einzelhandel wuchs hier besonders gegen Mitte des Jahres am stärksten überhaupt in der EU, auch wenn das Wachstum über einen längeren Zeitraum betrachtet unter EU-Schnitt liegt.

Tourismus Branche verzeichnet in Malta erfolgreichsten Sommer überhaupt

Auch der Tourismus-Sektor legte in diesem Jahr ordentlich zu. Zwar gehe ich hierauf in einem eigenen Beitrag ein, dennoch ich möchte ich das Thema kurz aufgreifen, schließlich ist der Tourismus nach wie vor Maltas wichtigster Wirtschaftszweig. Die Stimmung in der Branche ist hier von Euphorie geprägt, denn es liegt der erfolgreichste Sommer zurück, den das Land bisher verzeichnet hat. Neue Rekorde bei Fluggästen, bei Übernachtungen und bei Ausgabeverhalten.

Nicht zuletzt haben auch die vielen Maßnahmen gegriffen, die ausländische Investoren in das Land locken sollten. Besonders das Individual Investor Programme, das Nicht-EU-Bürgern erlaubt, für mehr als eine Million Euro die maltesische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Bereits im August dieses Jahres hat man so mehr als 200 Millionen Euro zusätzlich eingenommen. Angesichts eines BIPs von knapp 9,6 Milliarden Euro ein nicht unerheblicher Posten.

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