Maltas Wirtschaft im Januar 2015

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Nachdem ich nun schon längere Zeit nicht mehr die Reihe über Malta wirtschaftliche Situation fortgesetzt habe, möchte ich in meinem heutigen Beitrag über die wirtschaftliche Situation Maltas im Januar dieses Jahres sprechen.

Malteser am optimistischsten in der EU was Wirtschaft angeht

Zunächst möchte ich die Einstellung der Malteser thematisieren. In einer im Januar von der EU-Kommission durchgeführten Umfrage stellte sich nämlich heraus, dass die Maltesischer am optimistischsten innerhalb der EU sind, wenn es um die Frage geht, wie die wirtschaftlichen Aussichten eingeschätzt werden. Der so genannte Economic Sentiment Index, der die Zufriedenheit in wirtschaftlicher Hinsicht misst, betrug hier 114,7 Punkte, was knapp 15% über dem EU-Schnitt liegt. Sicherlich sind die vielen internationalen Unternehmen, die sich in Malta ansiedeln, ausschlaggebend hierfür.

Handelsdefizit in Malta sinkt im Januar 2015

Ebenfalls positive Nachrichten gibt es zum Thema Handelsdefizit zu vermelden. Klar ist: Malta hat nach wie vor ein Handelsdefizit, was aber auf Grund des Inseldaseins und des Fokus auf den Finanz- und Dienstleistungssektor nicht verwunderlich ist. Dennoch betrug das Handelsdefizit im Januar 2015 nur noch 99,6 Millionen Euro, was einen Rückgang von 8,7 Millionen Euro darstellt. Grund hierfür ist insbesondere der Rückgang an Importen.

Inflationsrate in Malta positiv – höchste in der EU

Ebenfalls gut sieht es beim Thema Inflation aus. Diese betrug im Januar 0,8% in Malta, was einen unerwarteten Anstieg darstellt. Auch hier steht Malta im Vergleich zu seinen EU-Partnern äußerst positiv da, da die Gesamtinflation in der EU bei -0,6% stand, was somit eine Deflation ist. Dass eine Preisabnahme nur selten im Sinne der Wirtschaft eines Landes ist, ist bekannt. Malta hat mit seinem Ergebnis die höchste Inflationsrate in der EU, gefolgt von Rumänien und Österreich. Auf den hinteren Rängen liegt – wer hätte es anders erwartet – Griechenland mit -2,8%, hinter Bulgarien und Spanien.

Maltas Situation ist im Vergleich zu anderen EU-Staaten auch im Januar äußert positiv zu werten. Da das Land ohnehin wenig exportiert und sich folglich auf seinen Finanz- und Dienstleistungssektor fokussiert, ist die Gefahr eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs hier äußerst gering, was die Rating-Agentur Fitch zuletzt bestätigte.

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