Maltas Investmentfonds auf dem Weg zur Spitze

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Malta strebt in diversen Branchen die führende Rolle innerhalb Europas an. So wurden unter anderem Maßnahmen umgesetzt, die Malta als führendes Glücksspielland etablieren sollen und der Wirtschaft im Land einen zusätzlichen Schub geben sollen. Dass diese Maßnahmen bisweilen sehr gute Erfolge erzielt haben, ist in Malta längst bekannt. Doch auch auf den Finanzmärkten Europas möchte Malta sich nach vorne kämpfen. Und wie Finanzminister Edward Scicluna jetzt ambitioniert festhielt, soll man innerhalb der nächsten zehn Jahre in der Spitzengruppe ankommen.

Er zog bei seiner Argumentation die aktuelle Zahl an Investmenthändlern heran: mittlerweile verwalten von Malta aus 77 Personen über 22 Milliarden Euro für Menschen aus der ganzen Welt. An dieser Stelle sei noch einmal kurz das Prinzip eines Investmentfonds erläutert: Viele Menschen vertrauen einem Fond ihr Kapital an, dass dann von einer Investmentgesellschaft mit Investmenthändlern in Projekte verschiedenster Art investiert wird. Die erzielten Gewinne werden dann entsprechend der vereinbarten Modalitäten unter den Investierenden aufgeteilt. Und dass nun die beeindruckende Zahl von 22 Milliarden Euro erreicht wurde, zeigt den Erfolg der maltesischen Politik.

Mit ein Grund für den Erfolg von Maltas Finanzwirtschaft, ist das klare nein zur Finanztransaktionssteuer. Das Thema, über dass ich bereits vor längerer Zeit geschrieben hatte (siehe auch: Finanztransaktionssteuer in Malta? MEP Sant lehnt ab ), war im Rahmen der Finanzkrise aufgekommen. Da die wirtschaftlichen Tiefschläge innerhalb der EU Malta aber nicht gravierend getroffen haben, konnte man auf solch eine Steuer verzichten, auch wenn die Idee hinter dieser vielleicht nicht die schlechteste ist.

Ob Malta es schaffen wird, innerhalb der nächsten zehn Jahre in der Spitzengruppe des Finanzmarktes in Europa zu stehen, bleibt abzuwarten. Faktoren wie die Abstimmung in Großbritannien über die EU-Mitgliedschaft, den weiteren Verlauf der Finanzkrise und generell die Entwicklung der EU spielen dabei große Rollen. Die Maßnahmen, wie die Malta Limited Regelung oder das Global Residence Programme, helfen aber enorm dabei, Investoren für Malta zu begeistern. Wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner werden die Entwicklung gespannt verfolgen.

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