Malta: Wirtschafts-News im November 2015

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich immer mal wieder eine Momentaufnahme von Maltas Wirtschaft mache. Nun, heute ist es wieder soweit. Wie es nicht anders von Maltas aufstrebender Wirtschaft zu erwarten war, sind auch die jetzt veröffentlichten Zahlen positiv und stellen jeweils eine Verbesserung dar. Aber der Reihe nach.

4916 Menschen im Oktober 2015 in Malta arbeitslos

Beginnen wir mit den Arbeitslosenzahlen. Im Oktober 2015 waren in Malta 4 916 Menschen arbeitslos gemeldet, was im Vergleich zum Oktober im Vorjahr einen Rückgang von 1 680 Menschen ist. Dass Malta bei der Arbeitslosenquote keine Probleme hat, ist nichts Neues. Malta ist neben Deutschland einer der Staaten mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit innerhalb des Euroraums und betrug beispielsweise im April 5,7%.

Maltas Inflationsrate im Oktober 2015 bei 1,35%

Auch die Inflationsraten zeichnen ein positives Bild. Im Oktober betrug sie 1,35% was einen anständigen, wenn auch nicht perfekten Wert darstellt. Im Angesicht der gerade abklingenden Griechenlandkrise aber allemal ein guter Wert, betrug er im Oktober 2014 doch noch 0,35% und kratzte damit knapp an der Deflationsgrenze. Besonders auffällig war der Preisanstieg bei Lebensmitteln.

Maltas Regierung plant engere Zusammenarbeit mit Japan

Die Regierung plant, in Zukunft stärker mit Japan zusammenzuarbeiten. Zwar steht noch nicht fest, in welchen Bereichen man die Zusammenarbeit intensivieren wolle, Malta biete für Japan aber eine gute Plattform um näher an den europäischen Markt zu rücken. Die verbesserte Zusammenarbeit zeige sich bereits in der Handelsbilanz der zwei Staaten: Während 2010 Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von 140 Millionen Euro ausgetauscht wurden, waren es im Rekordjahr 2013 246 Millionen Euro.

Regierung Maltas jetzt Anteilseigner von IEG Malta

Für den letzten Stichpunkt zu Maltas Wirtschaft bleiben wir in Regierungskreisen. Das Energieministerium hat nämlich Anteile am Energiekonzern IEG Malta erworben und ist jetzt offiziell Anteilseigner des Konzerns.  Oberflächlich betrachtet ändert sich jedoch nicht sonderlich viel, da die Anteile einem ebenfalls staatlichen Konzern abgekauft werden. Dafür ist das Energieministerium künftig mit einer Person im Vorstand vertreten.

In Malta geht es weiter bergauf, was natürlich erfreuliche Nachrichten sind. Hoffen wir, dass der Trend fortgesetzt wird.

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