Malta und China stärken Beziehungen

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Vor einiger Zeit berichtete ich darüber, dass China in Form von des Staatskonzerns Shanghai Electric Power als Investor in Malta aufgetreten ist und 250 Millionen Euro in den nationalen Energieversorger in Malta investiert hat. Bei einem weiteren Treffen wurden nun die Beziehungen gestärkt. Hierfür reiste den Parteisekretär der chinesischen Regierungspartei an und traf sich mit mehreren Politikern.

Chinesischer Parteisekretär Guo folgt Einladung von Joseph Muscat

Der Parteisekretär der chinesischen Regierungspartei, Guo Jinlong, wurde dabei vom maltesischen Regierungspräsidenten Joseph Muscat eingeladen. Die Einladung folgte auf ein Treffen Ende des vergangenen Jahres, bei dem der 250 Millionen Euro Deal unter Dacht und Fach gebracht wurde. Auf dem Programm der chinesischen Politikers stand neben der Konferenz, der auch Energieminister Konrad Mizzi und Außenminister George Vella beiwohnten, auch ein Treffen mit Oppositionsführer Simon Busuttil.

Guo äußerte sich erfreut über die Harmonie zwischen den etwas ungleichen Staaten:

Obwohl wir geografisch gesehen weit auseinander liegen, ist unsere Freundschaft sehr herzlich. Wir haben bahnbrechende Dinge erreicht durch unsere Beziehung. Dies wäre ohne die zwei Besuche sowie die unterzeichnete Vereinbarung nicht erreicht worden.

5 Jahresvertrag zwischen China und Malta fördert Zusammenarbeit

Bei der Vereinbarung ist zum einen das Investment in den maltesischen Energiekonzern Enemalta gemeint, zum anderen wurde dort aber auch die 5-Jahres Vertrag unterzeichnet, der ein enge Zusammenarbeit festlegen sollte und mehre Investitionsmöglichkeiten aufzeigte. Die Laufzeit über fünf Jahre ist übrigens die höchste Laufzeit eines EU-Staates mit der Volksrepublik China.

Malta bietet für Investoren viele Vorteile

Wie so häufig bei politischen Geschehnissen sehen wir, dass wir nichts sehen. Ob weitere Vereinbarungen getroffen wurden, ist leider nicht mitgeteilt worden. Die Tatsache, dass Malta sich um einen solch großen Investor mit großem Aufwand kümmert und gleich drei Spitzenpolitiker einem Treffen beiwohnen, zeigt jedoch, wie viel der Investor China Malta wert ist. Die Chinesen werden sich jedoch nicht ohne Grund den kleinen Staat Malta als Investitionsziel ausgesucht haben. Ich vermute, dass die Nähe zu Libyen sowie die ohnehin liberale Finanzpolitik eine wichtige Rolle gespielt haben.

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