Trotz Krise: Wirtschaftswachstum in Malta

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Es scheint fast so, als sei die Finanzkrise schon aus den Köpfen der Menschen verschwunden. Dies liegt unter anderem daran, dass die Medien das Interesse an dem Schlammassel verloren haben und dementsprechend nur noch wenig über die Wirtschaftskrise in der EU berichten. Doch diese ist leider keineswegs vorüber. In Frankreich stagniert die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit steigt dort den neunten Monat in Folge. Doch sowohl mein Heimatland Deutschland als auch das Land meines jetzigen Wohnortes, Malta, nehmen eine etwas andere Rolle ein.

Deutschland in der Wirtschaftskrise das Feindbild vieler Griechen

Deutschland mit seiner Kanzlerin Angela Merkel ist für viele Griechen zum Feindbild geworden. Ein Stück weit ist dies natürlich verständlich, denn gerade die, die es wohl am wenigsten verdient haben, treffen die von der EU und besonders von Deutschland diktierten Sparmaßnahmen am deutlichsten. Im Gegenzug scheint es fast so, als habe Deutschland die Krise kaum getroffen, denn die Wirtschaft boomt und die Arbeitslosigkeit liegt ebenfalls noch auf einem absolut akzeptablen Level. Das häufig so betitelte zweite Wirtschaftswunder liegt natürlich zu großen Teilen an der starken deutschen Industrie, für die das Land bekannt ist.

In Malta 2,9% Wirtschaftswachstum

Doch ein weiterer Primus ist Malta. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres betrug das Wirtschaftswachstum etwa 2,9%, wie das nationale Statistikamt mitteilte. Und dies liegt noch unter dem Schnitt von 3,3% Wachstum pro Quartal, die die regierende Labour Party als ihren Erfolg verbucht.

Doch wie kann ein Land, das über kaum eigene Bodenschätze verfügt und dessen Industriesektor nur sehr klein ist, so gut dastehen? Nun, dies ist auf Maltas starken und wachsenden Dienstleistungssektor zurückzuführen. Nicht ohne Grund hat Malta die Ambitionen, ein weiteres Finanzzentrum in Europa zu werden. Dass viele Unternehmens nach Malta umsiedeln, ist indes keineswegs abwegig, denn steuererleichternde Maßnahmen wie das Malta Limited Modell oder das Global Residence Programme werden weiter Bestand haben. Und angesichts eine Effektivsteuersatzes von bis zu 5,4% ist es nur verständlich, dass viele Firmen aus Europa ihren Ländern den Rücken kehren und in das warme Malta ziehen.

Titelbild: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

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