Malta: Positive wirtschaftliche Entwicklung in vergangenen Monaten

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Die zuletzt von den Statistikverantwortlichen der EU und von Malta veröffentlichten Zahlen nehme ich zum Anlass, um über die wirtschaftliche Entwicklung des Landes in den vergangenen Monaten zu berichten. Wie so häufig in der näheren Vergangenheit ist diese mit Ausnahme kleinerer Ausreißer als positiv zu betrachten. Während die Industrie nämlich etwas schwächelte, sank das Handelsdefizit im April deutlich, was besonders auf stark gestiegene Exporte in Länder außerhalb der EU zurückzuführen ist. Das Wachstum war hier vier Mal höher als der EU-weite Durchschnitt.

Handelsdefizit in Malta sinkt im April stark

Das Handelsdefizit betrug im April 93,9 Millionen Euro, was natürlich immer noch einiges ist, verglichen mit dem gleichen Monat im Vorjahr, jedoch eine erhebliche Verbesserung: Damals betrug das Defizit noch 128,7 Millionen Euro – ein Rückgang von knapp 27%. Großen Anteil an dieser Verbesserung hat der Rückgang an Importen, welche um 17,9 Millionen Euro sanken. Hierfür werden hauptsächlich die niedrigeren Ölpreise genannt. Generell gilt natürlich, dass ein Handelsdefizit bei einem Inselstaat völlig normal ist. Malta hat außerdem nicht ohne Grund Maßnahmen wie das Malta Limited Modell möglich gemacht.

Maltas Industriesektor lässt nach

Ein etwas negativeres Bild zeichnet wiederum die Industrie Maltas. Der Industrie-Produktionsindex sank im April um 3,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. Er steht nun bei 94 Punkten. Relativiert wird das Ganze bei einem Blick auf den gleichen Index des Aprils 2014. Im Vergleich hierzu stieg er sogar um 2,3 Prozent.

Maltas Exporte in Nicht-EU Länder mit 19% Wachstum

Besonders stark entwickelten sich die Exporte Maltas im ersten Quartal des laufenden Jahres. 6% mehr wurden von Januar bis März exportiert. Noch stärker fällt das Wachstum aus, wenn man die Exporte in Länder außerhalb der EU isoliert betrachtet. Hier betrug das Wachstum 19%, was das Vierfache des EU-Schnitts ist. Diese extreme und wirklich ungewöhnliche Steigerung ist meiner Meinung nach besonders auf den schwachen Eurokurs zurückzuführen, der das Importieren aus EU Ländern für Unternehmen aus Nicht-EU Staaten deutlich günstiger macht.  Nichts desto trotz sind die gestiegenen Exportzahlen ein Zeugnis für die gute Arbeit der Firmen in Malta.

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