Rohöl vor Maltas Küsten: Neue Erkenntnisse

Dieser Beitrag wurde zuletzt vor 3 Jahren aktualisiert und könnte inzwischen veraltet sein. Bitte nutzen Sie die Suche, um einen aktuelleren Beitrag zum Thema zu finden. Vielen Dank!

Vor den Küsten Maltas lagern große Mengen eines der wertvollsten Güter der heutigen Zeit – von Öl. Soweit zumindest die Theorie, die einige Öl-Unternehmen dazu gebracht haben, Probebohrungen durchzuführen, immer auf der Suche nach dem großen Geld. Und in der Tat ist der Öl- und Erdgasmarkt in Malta mehr denn je in Bewegung, besonders durch die Übernahme von Mediterranean Oil & Gas durch Rockhopper Exploration mit Sitz in Großbritannien. Doch ist bald schon mit maltesischem Rohöl auf den Rohstoffmärkten dieser Welt zu rechnen?

Ergebnisse der Untersuchungen vor den Küsten Maltas sind entäuschend

Dass in den Arealen vor Maltas Küsten Öl und Erdgas vorliegt, hatte nicht zuletzt der Geologe Peter Gatt nach Auswertung von seismischen Messungen behauptet. Doch wie Anfang des Monats bekannt wurde, hat das maltesische Unternehmen Genel Energy seine Bohrstation Hagar Qim-1 abbauen lassen, da man nicht wie erhofft auf den wertvollen Rohstoff gestoßen sei. Man beendete die Bohrungen, nachdem man die Zone aus dem Eozän erreicht hatte. Das Eozän beschreibt dabei ein Zeitintervall in der Erdgeschichte, der vor ca. 56 Millionen Jahren begann und vor knapp 34 Millionen Jahren endete.

Regierung sendet positive Signale an Ölunternehmen

Nichts desto trotz sendet die maltesische Regierung weiterhin positive Signale in Richtung Unternehmen, die Ölbohrungen durchführen möchte. Zwar hat man noch keine Gespräche mit Rockhopper Exploration geführt (welche wegen der Lizenzvergabe zwingend notwendig wären), doch gab man sich kämpferisch:

Die Regierung wird ihre Bemühungen in diesem Bereich weiter fortsetzen. Nur durch weitere Bohrungen kann das Potenzial von Maltas Offshore-Arealen ausreichend gut bewertet werden.

Nicht zuletzt die Krisen in Libyen und mit Russland machen eine innereuropäische Lösung für den Energiemarkt unabdingbar. Neben den vielen schrecklichen Schicksalen der Unschuldigen in Libyen ist die Krise dort vor allem für Malta wirtschaftlich schädlich. Libyen war schließlich in Sachen Öl wichtigster Handelspartner und Abkommen, die vor nicht all zu langer Zeit getroffen wurden, sollten Gespräche zwischen Libyen und der EU vorantreiben.

Titelbild: rebel  / pixelio.de

Kommentar hinterlassen

Wollen Sie exklusive Experten-Guidelines zur Gründung in Malta kostenlos erhalten?

Bald erscheinen meine persönlichen Guidelines zur
Gründung in Malta. Lassen Sie sich vormerken und erhalten Sie die Guidelines kostenlos!

Eintragen und Experten-Guidelines kostenlos erhalten.

Jetzt vormerken lassen: Sobald verfügbar, werde ich Ihnen die Experten-Guidelines zusenden - kostenlos!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Sie wurden vorgemerkt. Sobald verfügbar, sende ich Ihnen die Experten-Guidelines. Viel Erfolg!