Malta belegt zweiten Platz beim Foreign Direct Investment Ranking

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Tolle Neuigkeiten für Malta: das Land belegte den zweiten Platz beim IBM Foreign Investment Banking. Das Ranking, das Teil des IBM Global Location Trends Reports ist, misst die Qualität eines Landes, was Fremdinvestitionen aus dem Ausland angeht. Was in diesem Falle eine ausländische Direktinvestition bedeutet und welche Bedeutung dieses Ranking für Malta hat, möchte ich in meinem heutigen Beitrag erklären.

Ausländische Direkinvestition bedeutet in vielen Fällen eine Unternehmensbeteiligung

Zunächst befasst sich der IBM Global Location Trends Report 2014 mit den Geschehnissen des Jahres 2013. Das besagt FDI (Foreign Direct Investment) Ranking stellt dabei unterschiedlichste Faktoren dar. In die Wertung fließt unter anderem die Art des Investments ein als auch deren Bedeutung für die Wirtschaft des Landes. Doch was bedeutet überhaupt Foreign Direct Investment beziehungsweise „Ausländische Direktinvestition“? Im Gegensatz zu einer Portfolio-Investition, die sich vorrangig als Geldanlage sieht, ist eine FDI eine Investition die neben einer Geldanlage auch Einfluss zusichert. Ein Beispiel wäre beispielsweise der Einstieg in ein Unternehmen im Ausland zu nennen, der einem Mitspracherecht zusichert. Häufig sind mit einer FDI auch steuerlicher Vorteile gesichert.

XXXLutz spart über FDI in Malta Millionen Euro Steuergelder

Eine Investition in ein Unternehmen im Ausland, welche steuerlicher Vorteile liefert? Da sollte es schon klingeln. Malta ist bekannt für seine unternehmerfreundliche Steuerpolitik. Häufig hier nämlich eine FDI genutzt, um einer Malta Limited diverse Geschäftstätigkeiten abzugeben, da diese in Malta mit ausländischem Gesellschafter weniger Steuern bezahlen muss. Populäres Beispiel ist hier der Konzern XXXLutz aus Österreich, der Lizenzgeschäfte über Malta abwickelt und so in den Genuss einer wesentlich niedrigeren Besteuerung kommt.

Gutes Ergebnis  im Ranking ein guter Indikator für Arbeit der Regierung

Nun hat Malta im besagten Ranking den zweiten Rang hinter Irland erzielt. Dies unterstreicht Maltas wachsende Attraktivität in der Weltwirtschaft und bestätigt die Regierung um Joseph Muscat in ihrem Handeln. Wirtschaftsminister Chris Cardona äußerte sich diesbezüglich wie folgt:

„Das ist ein klares Zeichen, dass sich die von uns gewählte Strategie bereits auszahlt.“

Cardona meint damit die Politik, mit steuerlichen Anreizen ausländische Investoren nach Malta zu locken. Wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner können Cardona nur beipflichten: Das Resultat im Ranking zeigt einmal mehr, dass Malta was das Thema Investitionen und Firmengründungen zur Steueroptimierung immer beliebter wird.

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