Malta: Arbeitslosigkeit und Handelsdefizit sinken

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Während infolge der stagnierenden Wirtschaft in der EU der Leitzins von der Europäischen Zentralbank erneut auf ein Rekordtief gesenkt wurde, hört man zurzeit von Malta hauptsächlich positive Nachrichten was die Wirtschaft angeht. Der Trend setzt sich auch weiter fort, denn wie jetzt bekannt wurde, konnte Malta sowohl seine Arbeitslosenzahlen als auch sein Handelsdefizit im Juli dieses Jahres senken.

Insgesamt waren im Juli dieses Jahres 448 Menschen weniger arbeitslos, als dies noch im Vormonat der Fall war. Für die Leser, die diese Zahl für unbedeutend halten: Übertragen auf die Einwohnerzahl Deutschlands entsprechend die 448 Menschen knapp 88 000 Mehrbeschäftigten. Dieser Vergleich verdeutlicht, dass die ohnehin gute Arbeitsmarktsituation in Malta sich weiter verbessert hat.

Ebenfalls gesunken ist das Handelsdefizit Maltas im Monat Juli. Dieses betrug 273 Millionen Euro und damit 23 Millionen Euro weniger als noch im gleichen Monat des Jahres davor. Zwar ist das Defizit, das die Summe aus Exporten und Importen darstellt, im Gesamtverlauf des Jahres noch höher als im Vorjahr, dennoch besteht kein Grund zur Sorge. Wie ich bereits vor längerer Zeit geschrieben hatte, ist ein Handelsdefizit nichts ungewöhnliches, schon gar nicht für einen Inselstaat. Ausschlaggebend für Malta ist zudem, dass das Land einen immer größer werdenden Finanz- und Dienstleistungssektor hat was zu weniger Exporten, allerdings auch zu weniger Importen führt.

Stellt man Maltas Wirtschaft nun noch einmal auf den Prüfstand und vergleicht die Werte mit denen anderer Staaten der Eurozone, wird Maltas positive Entwicklung deutlich. Im zweiten Quartal betrug das Wirtschaftswachstum hier nämlich satte 2,9% was den zweithöchsten Wert innerhalb der Eurozone bedeutet. Die regierende Labour Partei verbucht das Wachstum als Erfolg für sich was angesichts von durchschnittlichen 3,3% Wachstum pro Quartal der Legislaturperiode durchaus gerechtfertigt ist.

Zu Teilen ist das Wachstum sicherlich auch auf die vielen ausländischen Investoren zurückzuführen, die mit ihren Firmen in Malta eifrig Steuern sparen. Konkrete Zahlen gibt es bisher hierzu nicht, wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner messen den Gründungen aber eine verhältnismäßig große Rolle bei.

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