In Malta investieren und Steuer sparen

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Malta sieht sich auf vielen Wegen nach Investoren um, die den kleinen Inselstaat mit seinen begrenzten wirtschaftlichen Möglichkeiten weiterbringen können. Für Privatpersonen sind die bedeutendsten Möglichkeiten das Global Residence Programme und das Individual Investor Programme. Unternehmer können aber ebenso investieren. Wer eine Malta Limited gründet, tätigt zwar kein Direktinvestment, wird vom Staat aber dennoch mit steuerlichen Vorteilen belohnt. Und gerade im Hinblick auf die erneute Senkung des Leitzinses bei der EZB scheint der perfekte Zeitpunkt für eine Investition gekommen zu sein.

Bei denen für Privatpersonen genannten Investitionsmöglichkeiten, dem Global Residence Programme und dem Individual Investor Programme, handelt es sich jeweils um Direktinvestitionen. Beim Global Residence Programme bedeutet dies, dass Immobilien gekauft werden müssen. Das Investitionsvolumen muss dabei mindestens 220 000€ liegen, wobei diese Summe abhängig vom Standort der Immobilie ist. Die Vorteile einer solchen Investition sind von steuerlicher Natur. Wer neben der Investitionsvoraussetzung auch die anderen Voraussetzungen des Global Residence Programmes erfüllt, der kann von einem Einkommenssteuersatz von 15% profitieren.

Das Individual Investor Programme ist im Gegensatz zum GRP ein kostspieligeres Unterfangen. Die Gesamtkosten belaufen sich hierbei auf 1,15 Millionen Euro, bestehend aus einem Ankauf von Staatsanleihen im Wert von 150 000€ und dem Kauf einer Immobilie im Wert von mindestens 350 000€. Die Zielgruppe liegt beim IIP allerdings vor allem außerhalb der EU, denn wer sich zu der Investition bereit erklärt und zudem alle anderen Voraussetzungen erfüllt, der erhält eine vollwertige maltesische Staatsbürgerschaft und kann sich dann Bürger der EU nennen. Darüber hinaus sind aber auch alle Vorteile des GRP Teil des IIP. Bisher nutzten hauptsächlich Personen aus Asien das Angebot und haben so dem Staat schon mehr als 130 Millionen Euro Mehreinnahmen beschert.

Für Malta aber wohl am bedeutendsten sind die ausländischen Investoren, die eine Firma in Malta gründen. Mehr Unternehmen die Kapital ins Land bringen, bringen die Wirtschaft des Landes nämlich direkt voran. Angesichts dessen, dass Malta vor allem für Unternehmen aus der Finanz- und Dienstleistungsbranche sowie der Glücksspielbranche interessant ist, scheinen die Ambitionen, in all diesen Bereichen eine der führenden Positionen in der EU einzunehmen, nicht unrealistisch. Wirklich schmackhaft macht die Regierung um Premierminister Joseph Muscat den Unternehmen eine Firmenverlagerung durch attraktive Steuergesetze, die eine Effektivbesteuerung von 5,4% ermöglichen.

Sollten Sie Fragen zu einer der Investitionsmöglichkeiten in Malta haben, können Sie mich gerne bei der Kanzlei Dr. Werner & Partner kontaktieren oder direkt über das Kontaktfeld meines Blogs.

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