Individual Investor Programme Malta: 100 Millionen € mehr als erwartet

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Das Individual Investor Programme, dass Menschen aus Ländern außerhalb Maltas ermöglicht, einen maltesischen Pass zu kaufen, sprengt alle Erwartungen. Die erzielte Summe geht weit über das ursprünglich gesetzte Ziel hinaus, was vor allem an einer besonders kaufkräftigen Nation liegt. Davon profitieren neben dem Staat Malta auch die Agenturen, die die Abwicklung des Individual Investor Programmes für Käufer durchführen.

Individual Investor Programme in Malta bringt den Pass für 1,15 Millionen Euro

Zunächst möchte ich noch einmal kurz und knackig erläutern, was das Individual Investor Programme überhaupt ist. Wie bereits erwähnt können Bewerber sich für die Gesamtsumme 1,15 Millionen Euro die maltesische Staatsbürgerschaft kaufen, die volles Wahlrecht und freies Reisen innerhalb des Schengen Gebietes beinhaltet. Die Summe setzt sich dabei aus einer Gebühr, einer Investitionsverpflichtung in den Immobilienmarkt und einem Kauf von Staatsanleihen zusammen. Bevor ein Interessent zugelassen wird, wird er von einer eigens eingerichteten Behörde geprüft, um auszuschließen, dass Kriminelle den „Golden Passport“ erstehen können. Wer Näheres wissen möchte, dem kann ich diesen Beitrag empfehlen.

Bereits 100 Millionen Euro mehr als geplant eingenommen

Wie jetzt bekannt wurde, wurden bereits mehr als 200 Pässe verkauft. Die meisten Pässe gingen bisher an Personen aus Russland, jedoch wurden die Staatsbürgerschaften auch an Bewohner von 29 anderen Ländern verkauft. Probleme mit den Interessenten gab es dabei kaum, die Arbeit der Kontrollstelle scheint also zu fruchten. Berechnet man den Gesamtwert dieser Verkäufe, so kommt man auf 130 Millionen Euro (weitere Pässe für nahe Verwandte sind wesentlich günstiger, da die Gebühr hierfür bedeutend niedriger ist und auch keine Investitionspflicht besteht. Daher ergibt sich nicht die Summe 200*1,15 Mio €=230 Mio €). Joseph Muscat, Premierminister Malta, hatte für das erste Jahr (das noch mehr als vier Monate andauert!) mit Einnahmen in Höhe von 30 Millionen Euro gerechnet.

Das Malta ausländische Investoren durch attraktive Maßnahmen anlocken will, ist spätestens seit dem Malta Limited Modell bekannt. Und auch der Weg, Staatsbürgerschaften an seriöse Ausländer zu verkaufen, geht den aktuellen Zahlen entsprechend auf. Neben dem Staat verdienen auch die Anwaltskanzleien an dem Verkauf. Schätzungen belaufen sich hierbei auf 14 Millionen Euro, was einem Anteil von etwas mehr als 10% entspräche. Alles in allem auf jeden Fall ein sehr großes Geldpaket, das hierdurch den Weg nach Malta gefunden hat.

 

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