Grexit: Folgen für Malta bei Griechenland Pleite

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Malta und Griechenland. Auf den ersten Blick verbindet die beiden abgesehen vom Klima wohl nicht sehr viel, aber wer die Zusammenhänge kennt, der weiß, dass insbesondere der EU-Verbund die beiden Länder – wie jedes andere Land der EU auch – wirtschaftlich aneinander schweißt. Und da beinahe kein Tag vergeht, an dem der Grexit, also der Austritt Griechenlands aus dem Euro, diskutiert wird, möchte ich heute auch noch meinen Senf dazu geben. Deshalb beschäftigt sich mein heutiger Beitrag damit, welchen Folgen Malta zu tragen hätte, würde Griechenland tatsächlich aus dem Euro austreten und der Grexit Realität werden würde.

Malta und Griechenland verbindet gemeinsame Geschichte – und Ozon

Was verbindet Malta und Griechenland? Nun, hier gibt es zum Beispiel eine geschichtliche Beziehung. Zeitweise waren es die Griechen, die Malta beherrschten und die auch Anteil daran hatten, dass Malta heute Malta heißt: Die Griechen nannten die Insel Melite. Ein Wert, der weniger zu stolz neigen lässt, ist die Luft in den beiden Staaten. Griechenland weißt den höchsten Ozonwert in Europa auf, Malta den zweithöchsten. Wohl wichtigste Verbindung zwischen Malta und Griechenland ist aber wahrscheinlich die EU Mitgliedschaft sowie die Teilnahme am Euroraum. Beides sehr komplexe Konstrukte, bei der das Fallen eines Staates schnell andere Länder mit zieht.

Wirtschaftsflaute in der EU für Malta besonders schlecht

Hier besteht auch die Gefahr für Malta. Zwar würde man mit Griechenland keinen wichtigen Handelspartner verlieren, Malta ist aber aus verschiedenen Gründen abhängig von der EU. Hier wäre beispielsweise das Malta Limited Modell zu nennen, dass es so nur gibt, weil in der EU Niederlassungsfreiheit herrscht. Ebenso ist das Individual Investor Programme eine Maßnahme, die nur fruchtet, wenn die EU ein attraktiver Handels- und Lebensraum ist. Tritt Griechenland aus dem Euro aus, würde dies zu einer Abwertung der Währung führen und die Wirtschaft in Nicht-Export Länder (wie Malta als Insel eines ist), würden darunter leiden. Klar ist auch: Die genauen Folgen kann niemand vorhersehen und eine Griechenlandpleite wäre heute weit besser zu verkraften, als noch vor zwei Jahren. Dennoch halte ich den Weg, Griechenland mit aller Macht im Euro zu halten, für die derzeit beste Alternative. Und falls es doch anders kommt? Bisher haben die Malteser doch immer einen Weg gefunden, das Beste aus ihrer Situation zu machen – siehe zum Beispiel Malta Limited oder Individual Investor Programme.

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