Für wen lohnt sich eine Glücksspiellizenz aus Malta?

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Malta gehört mittlerweile zu den führenden Ländern, wenn es um die Vergabe von Glücksspiellizenzen geht. Die Branche, welche einen BIP-Anteil von 12% in Malta hat, wurde über Jahre hinweg gefördert und wird nach wie vor von einigen Gesetzen begünstigt. Jedoch sollte immer beachtet werden, dass sich nicht jedes Unternehmen dafür eignet, das Angebot mit einer maltesischen Glücksspiellizenz zu realisieren. Daher möchte ich heute klären, für wen sich die Glücksspiellizenz aus Malta lohnt.

Glücksspiellizenz in Malta in vier Klassen aufgeteilt

In Malta ist es wesentlich unkomplizierter eine Glücksspiellizenz zu erhalten, als es beispielsweise in Deutschland der Fall ist. War es lange Zeit undenkbar, dass das staatliche Monopol auf Glücksspiel fällt, wurden nun Lizenzen an 20 Unternehmen vergeben. Unter anderem die Deutsche Telekom, die in Zukunft Sportwetten anbieten möchte, störte sich nicht an den vergleichsweise vielen Auflagen. Im Gegenteil hierzu kann in Malta jeder eine Lizenz beantragen und bei entsprechender Ausführung der Beantragung, bei der wir von der Kanzlei Dr. Werner & Partner jeden Interessenten unterstützen können, wird diese auch vergeben. Für jede der vier Klassen muss dabei ein eigener Antrag gestellt werden. Welche diese Klassen sind und was sie bedeuten, können Sie in meinem Beitrag „Glücksspiellizenz aus Malta: 4 Lizenzklassen erklärt“ nachlesen.

Malta Modell und niedrige Glücksspielbesteuerung sind weitere Argumente für Malta

Nun aber zurück zu der Kernfrage, für wen sich eine Glücksspiellizenz in Malta lohnt. Hierzu kann gesagt werden, dass diese sich in der Regel für jeden lohnt, der Glückspiel kommerziell anbieten möchte und bei dessen Service echtes Geld umgesetzt wird. Um wirklich von allen maltesischen Vorteilen profitieren zu können, sollte das Hauptgeschäft von Malta aus gesteuert werden. Gerade bei Online-Angeboten ist dies aber kein größeres Problem, da Server etc. ohne weiteres in Malta stehen können. Um der Gefahr, dass eine Betriebsstätte in Deutschland nachgewiesen werden kann, aus dem Weg zu gehen, empfehle ich jedoch wie beim normalen Malta Limited Modell auch, ein Büro in Malta einzurichten und von dort aus die Geschäfte abzuwickeln. Denn: Nur wenn die Haupt-Betriebsstätte eines Unternehmens in Malta liegt, können auch hier in Malta Steuern gespart werden.

Titelbild: Rainer Sturm  / pixelio.de

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