Flüchtlingsproblematik in Malta weiter Thema

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Es sind immer wieder größte Tragödien: Menschen begeben sich aus Verzweiflung und in der Hoffnung auf ein besseres Leben auf eine riskante Reise zum rettenden Europa. Als eines der südlichsten Mittelmeerländer liegt es bei Malta nahe, dass hier sehr viele Flüchtlinge stranden. Doch zum einen ist man hier mit der Situation überfordert und zum anderen ist der Platz in Malta nur sehr begrenzt. Doch wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Eine Bestandsaufnahme über die Situation von Flüchtlingen in Malta.

Malta steht sieben mal mehr Asylanträgen gegenüber als der Durchschnitt

Jährliche machen sich tausende Flüchtlinge auf den Weg nach Italien und nicht wenige kommen dabei in Malta an. Setzt man die Zahl der Asylbewerber in Relation zu der der Einwohner, so zeichnet sich ein deutliches Bild ab: In Malta stellen sieben Mal so viele Menschen einen Asylantrag, wie in anderen EU-Staaten. Dass der Staat mit so einer Situationen überfordert ist und den hilflosen Asylanten nur schwer angemessen helfen kann, ist dabei eine logische Schlussfolgerung. Das geht mittlerweile sogar soweit, dass Malta sich weigert, mehr Bootsflüchtlinge aufzunehmen, wie das Beispiel eines Öltankers, der in Seenot geratene Flüchtlinge an Bord hatte, zeigte. Dass diese Praxis mehr als fragwürdig ist, zeigt bereits die Kritik einiger Menschenrechtsorganisationen.

Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer bisher ohne Lösung

Eine Lösung für den Konflikt gibt es noch nicht, doch eines steht fest: der Rest der EU und Malta müssen in dieser Hinsicht besser zusammenarbeiten. Eine Möglichkeit wäre es, die Flüchtlinge in umliegende Länder zu bringen und Ihnen dort humanitäre Hilfe zu leisten. Die Kapazität hätten Länder wie Deutschland allemal. Dort kommen nämlich auf eine Millionen Einwohner 625 Asylbewerber – in Malta sind es 4525.

Die Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer ist längst nicht gelöst. Zum einen ist unklar, was mit den Hilfesuchenden geschehen soll, zum anderen hat die hochriskante Fahrt schon viel zu viele Menschenleben gekostet: In diesem Jahr sind bereits über 3 000 Menschen im Mittelmeer umgekommen. Der Zahl stehen allerdings auch mehr als 100 000 angekommene Flüchtlinge gegenüber.

 

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