EZB Präsident Draghi: Steuerlast in der EU zu hoch

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Die Europäische Zentralbank in Brüssel fährt ihren Kurs konsequent weiter: Der Leitzins bleibt weiterhin auf dem Rekordtief von 0,05%. Der Präsident der EZB, Mario Draghi, bestätigte dies nun in einer Stellungnahme im Handelsblatt und deutete zudem an, dass der Kauf von Staatsanleihen in Zukunft durchaus ein Mittel sei, um die Wirtschaft zu stützen. Zudem sagte er, dass unter anderem die Steuerlast in der EU zu hoch sein, was einen schweren Wettbewerbsnachteil darstelle. Malta ist hier schon seit geraumer Zeit ein Gegenbeispiel, schließlich können Unternehmer hier die effektive Steuerlast erheblich senken. Diese Tatsache, sowie der niedrige Leitzins, machen Malta für Investoren daher besonders attraktiv.

Niedriger Leitzins soll Investitionsfreude steigern

Das Ziel der Maßnahme, den Zins niedrig zu halten, ist, wie oben bereits angedeutet, Investitionen durch niedrigere Kosten schmackhaft zu machen. Der Wirtschaft in Europa geht es vielerorts nicht besonders gut, daher soll durch billiges Geld die Zinspolitik der Geldhäuser beeinflusst werden und Investoren jeder Art dazu bewegt werden, Geld auszugeben. Bisher ging dieser Plan auch auf: Der befürchtete Kollaps der Wirtschaft innerhalb der EU blieb aus. Auch anhand der Deutschen sieht man, dass das Vorhaben durchaus Früchte trägt: 21% von Ihnen geben an, wegen der niedrigen Zinsen weniger zu sparen und mehr auszugeben (7% sparen mehr, 67% sparen unverändert). Dass das Geld jedoch nicht blind investiert werden darf, liegt ebenfalls auf der Hand. Im Idealfall bringt die Investition sogar noch weitere steuerliche Vorteile – genau das findet man in Malta vor.

Viele Anreize für Investoren um in Malta zu investieren

Das Land Malta mit seinen 432 000 Einwohnern hat aus seiner kleinen Fläche und den begrenzten industriellen Möglichkeiten schnell gelernt: Statt großer Fabriken entstehen in Malta immer mehr Bürogebäude, die den Unternehmerboom weiter unterstützen sollen. Doch viel bedeutender ist, dass man für ausländische Investoren besondere Anreize geschaffen hat, um Geld in Malta zu investieren beziehungsweise dass Unternehmen aber auch private Investoren sich in Malta ansiedeln, um von dort aus Geld in das Land zu bringen.

Gesellschafter einer Malta Limited erhalten 6/7 der gezahlten Körperschaftssteuer wieder

Für Unternehmen bietet sich hier das Malta Limited Modell an, mit dem sich die Effektivbesteuerung von unternehmerischen Einkünften erheblich senken lassen kann. Dies geschieht mit der Gründungen einer Gesellschaft in Malta, einer Malta Limited. Ist das Unternehmen so aufgebaut, dass die Betriebsstätte und die Unternehmensmasse in Malta liegen kann, können Unternehmen und Gesellschafter von einer Steuerrückerstattung über 6/7 der bereits entrichteten Steuer profitieren.

Global Residence Programme für im Ausland Angestellte interessant

Auf privater Seite hat sich das Global Residence Programme etabliert. Es ermöglicht einen äußert attraktiven Einkommenssteuersatz für all jene, die nach Malta auswandern, dort in eine Immobilie investieren und zudem ihr Gehalt aus dem Ausland beziehen. Personen, die diese Anforderungen erfüllen (siehe auch: Global Residence Programme Malta: Die Voraussetzungen), können im Idealfall von einem Einkommenssteuersatz in Höhe von 15% profitieren, der weit unter dem Steuerhöchstsatz von Deutschland oder gar Frankreich liegt. Eine ebensolche Investition in eine Immobilie in Höhe von mehr 200 000€ ist dank niedrigem Leitzins effektiv günstiger denn je – und wird es nach den Äußerungen Draghis in naher Zukunft auch bleiben.

Draghi: Steuerlast in der EU ein erheblicher Wettbewerbsnachteil

Es zeigt sich, dass Malta sich besonders eignet, um sich durch Investitionen Vorteile zu sichern. Dies ist auch der Grund, warum Malta wirtschaftlich so gut aufgestellt ist, wie es auch Mario Draghi sieht. Zwar spricht er Malta nicht direkt an, doch bemängelt er die enorme Steuerlast, der Unternehmen und Privatpersonen in weiten Teilen der EU gegenüberstehen und sieht darin einige Gründe der Krise. Er spricht von einem Dreiklang aus Reformschwäche, Bürokratie und Steuerlast der ohne Zweifel besteht. Er sagte:

Der Dreiklang aus Reformschwäche, Bürokratie und Steuerlast behindert Europas Erholung. Wenn wir das nicht lösen, bleibt unser Wachstum schwach. Es sollte mehr Geld investiert werden, vor allem in Forschung, Bildung und die digitale Agenda. Andere Ausgaben und auch Steuern sollten reduziert werden.

Es bleibt abzuwarten, in wie weit die EU-Mitgliedsstaaten seinen Ratschlag befolgen. Angesichts der intensiven Suche nach Steuerflüchtigen im Ausland scheint es allerdings wahrscheinlicher, dass ein anderer Ansatz bevorzugt wird. Malta steht in jedem Falle gut da, ich erinnere nur an Draghis Ratschlag mit der Steuerlast.

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