Erfolgreiches Jahr für die Kanzlei Dr. Werner & Partner

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Der Dezember neigt sich dem Ende zu und die Kanzlei Dr. Werner & Partner steht vor Ihrem Weihnachtsurlaub. Ein Grund mehr, Bilanz zu ziehen über das Jahr 2014, in dem gerade zum Thema Steueroptimierung im Ausland einiges los war in Europa. Daher möchte in meinem heutigen Beitrag mein Fazit zu den Geschehnissen in Europa, der wirtschaftlichen Entwicklung Maltas sowie den Auswirkungen auf unsere Arbeit bei der Kanzlei Dr. Werner & Partner ziehen.

Malta profitiert von Steuerflucht-Affäre in Luxemburg und den Niederlanden

Besonders in der zweiten Jahreshälfte war das Thema Steuerflucht ein sehr großes innerhalb der EU. Die Zeitungen berichteten von hunderten Briefkastenfirmen, die in Luxemburg und den Niederlanden Milliardenbeträge umsetzen und damit ihre Steuerlast auf ein Minimum reduzieren. Fader Beigeschmack der Geschichte: Die Unternehmen sollen gezielt bevorzugt worden sein, was einem Bruch des EU-Rechts bedeutet. Die besagten Länder gerieten gehörig unter Druck und so wurde international vereinbart, dass ab 2017 ein automatischer Austausch von finanzrelevanten Daten gestartet wird, um steuerflüchtige Unternehmen schneller ausfindig zu machen. Eine äußerst positive Entwicklung, wie wir finden. Zum einen positionieren wir uns klar gegen Steuerhinterziehung im Ausland, zum anderen rückt Malta dadurch mehr in den Fokus derer, die legal ihre Steuerlast senken wollen. Die Tatsache, dass das Land, das durch das Malta Limited Modell oder dem Global Residence Programme das Steuern sparen im Ausland möglich macht, nie in den Sog der Spekulationen aufgetaucht ist, bestätigt die Legitimität von Maltas Praktiken.

Wirtschaft Maltas überflügelt 2014 die EU

Ebenfalls erfreulich habe ich die wirtschaftliche Entwicklung Maltas 2014 aufgenommen. In den wichtigen Statistiken gehörte das Land stets zur Spitzengruppe und rechtfertigt damit einmal mehr seine Steuermaßnahmen. Der wichtigste Indikator, dass es der Wirtschaft gut geht, ist wohl die Wachstumsrate der Bruttonationalproduktes, oder kurz BIP. 4% im ersten, 2,9% im zweiten und 3,8% im dritten Quartal effektives Wachstum konnte Malta verzeichnen – einer der höchsten Werte innerhalb der EU und das trotz der teilweise verherenden wirtschaftlichen Entwicklung in den Südstaaten der EU. Besonders wichtiger Faktor ist hier wohl die Zahl der Arbeitslosen, die bei knapp 5,4% liegt. Verglichen mit Italien (12,7%), Spanien (24,1%) oder Maltas Insel „Konkurrenten“ Zypern (15,3%) wird deutlich, dass hier richtig gearbeitet wird. Dass die Schallmauer von zehn Milliarden Euro BIP in gebrochen wird, ist wahrlich nur noch eine Frage der Zeit.
Doch auch das neu eingeführte Individual Investor Programme (IIP) gab dem maltesischen Staat eine unverhoffte große Finanzspritze. Bis August nahm man mit ihm mehr als 200 Millionen. Damit sprengte die Maßnahmen, ausländischen Investoren für eine Investition von mehr als einer Million Euro im Gegenzug einen maltesischen Pass zu geben, alle Erwartungen.  Wen das Thema genauer interessiert, findet in einem meiner Artikel (Individual Investor Programme Malta: Nur Schattenseiten?) weitere Informationen zu dem Thema.

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