40% Weniger Treibhausgase – Malta plant grüne Zukunft

Dieser Beitrag wurde zuletzt vor 3 Jahren aktualisiert und könnte inzwischen veraltet sein. Bitte nutzen Sie die Suche, um einen aktuelleren Beitrag zum Thema zu finden. Vielen Dank!

In all dem Trubel um die Finanzkrise ist ein ganz anderer Brandherd in der Welt etwas in den Schatten gerückt: Der Klimawandel. Nun bekommt das Thema neuen Nährstoff, denn Leonardo DiCaprio hielt vor der UN in New York eine mitreißende Rede zu dem Thema, die unter anderem die 300 000 Menschen Demo in New York zum Klimawandel einbezog. Maltas Premierminister Joseph Muscat war selbst in New York vor Ort und bezog Stellung zu dem Thema. Er verkündete dabei ambitionierte Ziele und kündigte an, dass man Maßnahmen in den Weg leiten werde, um den Treibhauseffekt einzudämmen

Malta setzte Bisher hauptsächlich auf Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe

Bisher setzt Malta bei seiner Energiegewinnung zu großen Teilen auf nicht regenerative Energien. Das führt unter anderem dazu, dass Maltas ökologischer Fußabdruck vor allem Aufgrund der Energiegewinnung seine jetzige Größe erreicht hat. Hierbei spielt vor allen Dingen die enge Partnerschaft mit Libyen eine wichtige Rolle, das Malta als eine Art Hub für seine Gaspipelines nach Europa nutzen möchte. Dass da die Versuchung groß ist, bei der Energiegewinnung auf das Gas des Partners zu setzen liegt nahe.

Solarenergie wird in Malta stark subventioniert

Dennoch werden seit geraumer Zeit erneuerbare Energien in Malta subventioniert. Es werden dabei sowohl die Anschaffungskosten (50%, max. 2500€) der Fotovoltaik Anlagen subventioniert, als auch jede erzeugte Kilowattstunde mit 22ct. Ein typisches Bild und ebenfalls Teil der Subventionierung sind die vielen Wassertanks, die man auf vielen Dächern Maltas findet. Dabei handelt es sich um Solarheizer, die warmes Wasser erzeugen und so ebenfalls Energie sparen. Angesichts von über 300 Sonnentagen pro Jahr ist die Subventionierung  als durchaus sinnvoll anzusehen, da ein Land wie Malta auf einfachem Wege von der Sonnenenergie profitieren kann.

Bisher konnte der CO2 Ausstoß pro Kopf innerhalb der letzten 5 Jahre um knapp 10% gesenkt werden. Doch das reicht nach Meinung von Joseph Muscat nicht. Bis 2020 soll der CO2 Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 40% gesenkt werden Rechnet man das Wirtschaftswachstum des Landes gegen den Anstieg des CO2 Ausstoßes seit 1990 auf, so ist der CO2 Ausstoß pro BIP-Einheit um 55% gesunken (BIP Wachstum seit 1990: 260%). Zahlen, die hoffen lassen.

Titelbild: Bernd Wachtmeister  / pixelio.de

Kommentar hinterlassen

Wollen Sie exklusive Experten-Guidelines zum Auswandern nach Malta?

Bald erscheinen meine persönlichen Guidelines zum Auswandern Malta. Exklusiv per Mail und als PDF.

Eintragen und Experten-Guidelines kostenlos sichern.

Jetzt vormerken lassen: Sobald verfügbar, werde ich Ihnen die Experten-Guidelines zusenden - kostenlos!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Sie wurden vorgemerkt. Sobald verfügbar, sende ich Ihnen die Experten-Guidelines. Viel Erfolg!