Muscat will Maltas Infrastrukturprobleme angehen

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Malta ist wahrlich kein großes Land, misst es doch gerade einmal 316 Quadratkilometer und beheimatet darauf knapp 423 000 Einwohner. Man kann sich also vorstellen, dass es eng auf der Insel wird, wenn in Zukunft jährlich zwei Millionen Touristen Malta bereisen. Da die Infrastruktur auf Malta bisweilen jetzt schon überlastet ist, ist eine genaue Planung und Umstrukturierung also dringend notwendig. Genau dies geht die Regierung um Joseph Muscat ab nächstem Jahr an.

Bauprojekte in St. Georges Bay sorgen für Chaos

Ausschlaggebendes Ereignis, weshalb das Thema überhaupt zu Sprache kam, sind drei große Bauprojekte in der St. Georges Bay in St. Julians, dem belebtesten und touristischsten Teil Maltas. Bei den Projekten handelt es sich überall um Hotelumbauten, die sich ebenfalls auf steigende Touristenzahlen einstellen. Hierfür wurden nun eine Organisationsgemeinschaft gegründet, um die Bauarbeiten zu koordinieren, da andernfalls großes Chaos herrschen würde, und man sich dies in der beliebten St. Georges Bay nicht erlauben könne. Außerdem äußerte Muscat, dass die St. Georges Bay, Paceville und Bugibba eine Verbesserung der Infrastruktur nötig hätten.

Regierung Maltas denkt über U-Bahn nach

Nun kommt der besonders interessante Teil: Muscat schloss nicht einmal den Bau einer U-Bahn aus, indem er sagte, dass auch solche Vorschläge ernsthaft behandelt werden würden. Ein Plan für eine Monorailbahn in Malta wurden darüber hinaus der EU präsentiert. Hierzu gab es meines Wissens nach noch keine Neuigkeiten.

Neue Straßenführung soll Berufsverkehr entlasten

Konkrete Änderungen wurden bereits im Straßenverkehr vorgenommen, der in Malta teils stark überlastet ist, da Malta zu den Staaten zählt, die verhältnismäßig am meisten Autos haben. Um die Straßen zu entlasten wird hierfür gerade auf der Aldo Moro Straße in Marsa ein Wellensystem getestet. Das System sieht vor, dass morgens zur Hauptverkehrszeit für den Südverkehr drei Spuren zur Verfügung stehen, und nachmittags die Gegenrichtung dreispurig ist. So soll der Berufsverkehr entzerrt werden.

Fährenverbindungen in Malta sollen beliebter werden

Zu guter Letzt sollen die Fährenverbindungen zwischen Valletta, Sliema und den Three Cities (drei Städte gegenüber Valletta, genannt Three Cities) verbessert werden und zu einer echten Alternative gemacht werden. Hier besteht meiner Meinung zwar Potenzial, die Straßen von und zu den Häfen müssten hierfür allerdings ebenfalls verbessert werden.

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